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Sonntag, 30. August 2015

Sea-ttle

Ausgeruht am nächsten Tag geht es los - Seattle erkunden.
Da am Vorabend wegen akuter Müdigkeit das Abendessen ausfiel ging es nun dringend erst einmal um Nahrungsaufnahme. Frühstück!


Cappuccino mit Double Fudge Brownie und Zimtschnecke. Das Frosting, also die Glasur, ist schon sehr anders als wir es in Deutschland gewohnt sind.

Zu Fuß wird die Stadt erkundet. Da die Monorail und die Space Needle auf meiner Liste des Interessanten stehen werden diese Punkte von mir mit Freude erfüllt.




Natürlich gibt es in Seattle auch noch anderes interessantes zu sehen. Bauwerke und mehr:







Höhepunkt ist natürlich die Space Needle die Seattle überragt und immer wieder sichtbar wird:





Gleich nebenan ist das Pacific Sience Center. Monorail, Science Center und die Needle wurden für die Weltausstellung 1962 gebaut. Dafür ist eigentlich noch alles gut in Schluss.


Mir war es während meines Aufenthaltes in Seattle nicht vergönnt die Aussicht von der Space Needle aus zu genießen. Aber ich fand einen halbwegs interessanten Ersatz. Im Columbia Center das Sky View Observatory. Es ermöglicht einen sogar noch höheren Ausblick auf Seattle. Optisch ansprechender ist halt die Needle.




Den Rundumblick gibt es im 73. Stockwerk auf 274Meter. Dafür darf man dann mit dem Expressaufzug in den 40. Stock fahren und nach nur einmal umsteigen ist man schon direkt im 73. Stock. Runterwärts geht es genauso. Die Aufzüge sind schnell, da knackt es abwärts schon mal in den Ohren.

Auch der öffentliche Nahverkehr unterscheidet sich von gewohnten Dingen in Deutschland. Bei den Bussen darf man Fahrräder mitnehmen. Diese werden auf den Fahrradträger vor dem Bus aufbewahrt. Und die Stationen unter der Stadt werden von S-Bahn und Bussen gleichzeitig benutzt.





Ich hatte mich am Flughafen ja für die Orca Card entschieden. Das ist eine Guthabenkarte für den öffentlichen Nahverkehr in Seattle. Diese erleichtert insgesamt die Benutzung erheblich. Beim Einsteigen in S-Bahn oder Tram berührt man mit der Karte den Leser. Beim Aussteigen ebenfalls. Die entstehenden Benutzungsgebühren werden dann aktuell beim Verlassen von der Karte abgezogen. Eine kleine Hürde gibt es bei den Bussen. Hier muss man nur beim Einsteigen die Karte durchziehen. Es gibt hier nur eine pauschale Benutzungsgebühr. Mir hat das ein freundlicher dunkelhäutiger Securitymann am Paramount Theater erklärt. Die Station hatte ich erst einmal schon gar nicht gefunden, obwohl ich direkt davor stand. Ach ja, der nette Herr war mal in Bamberg stationiert. Er konnte sogar ein paar Wörter auf Deutsch. Dank U.S. Army trifft man immer wieder Einheimische mit Bezug zu Deutschland. Man ist uns freundlich gesinnt.

Zwischendurch ein weiteres Frühstück vom meinem Aufenthalt in der Stadt. Cappuccino mit Morning Glory Muffin. Gab es bei Seattle Coffee Works:



Eigentlich wollte ich ja auch das allererste Starbucks besuchen, doch jedesmal wenn ich dort auftauchte war dort eine endlose Warteschlange:



Da dieses jedoch gleich beim Pike Place Market oder dem Seattle Public Market Center liegt habe ich mich verständlicherweise auch hin und wieder dort aufgehalten.





Essen ist natürlich immer wieder schön. Bei der Three Girls Bakery habe ich mir das World famous Meatloaf Sandwich gegönnt. Das wurde im National Geographic und im Seattle Magazin als Top To Do in Seattle erwähnt. Jetzt kann ich sagen, es war gut, aber in Victoria in Kanada habe ich ein besseres Sandwich gefunden.

Natürlich hat Seattle eine Waterfront. Dort gibt es auch ein Riesenrad. Das The Seattle Great Wheel:




Und was man in Seattle unbedingt machen muss ist eine Stadtrundfahrt mit den Ride the Ducks. Das sind alte AmphibienLKW mit denen man Seattle zu Lande und zu Wasser erkundet. Man fährt durch die Downtown und durch Lake Union:







Auf der von mir gebuchten Tour war die Stimmung nicht ganz so ausgelassen wie auf den vorhergehenden. Um es mit den harten Worten unseres Tourguides zu sagen, wir waren für den Tag seine ersten Flatliners. Später hat er sich dann auch nicht mehr mit uns unterhalten, sondern mit Passanten auf der Straße. Gemerkt hat er das dann aber am Trinkgeld. Dieses fiel insgesamt auch nicht so üppig aus wie bei anderen Touren.

Natürlich achtet man in Seattle auch auf gesundes Essen:


Ich war trotz Orca Card sehr viel zu Fuß in Seattle unterwegs. Und wenn ich die anderen Passanten so überhole, dann denke ich das ich nicht der langsamste bin. An einem Tag, ich war grade mal wieder unterwegs zum Starbucks No.1, da überholt mich so ein junger Farbiger. Natürlich kratzt das an der Ehre. Ich also noch ein bisschen nachgelegt und wieder aufgeholt. An der nächsten roten Fußgängerampel steht er dann so da und macht mit der Hand eine Gaspedalbewegung. Dazu ein wrumm wrumm. Als es grün wurde ist er erst einmal davongezogen. Ich gleich dahinter und aufgeholt. Als ich dann an ihm vorbeizog machte ich eine Schaltungsbewegung mit der Hand und auch ein wruuuuummmmm.

Am letzten Abend in Seattle war ich dann nachts noch schnell vom Hotel aus beim McDonalds am Weltaustellungsgelände. So ein kleiner Fußmarsch am Abend macht schon Spaß. Auf dem Rückweg habe ich dann ein Liebespärchen überholt. Sie bemerkte deswegen etwas zu ihrem Freund. Da antwortet dieser, nach dem brauchen wir nicht nachlaufen, den habe ich diese Tage gesehen, der glaubt er ist ein Auto.
Tja, so kann es gehen. Man sieht sich halt doch immer zweimal im Leben.


Das war es aus Seattle, das nächste mal geht es schon in Richtung Kanada. Doch dazu mehr im nächsten Bericht.

Hooray! Love! Future!
SMD

Samstag, 22. August 2015

Seattle - oder, wie fange ich an

Schwierig hier einen Anfang zu finden.

Mein Urlaub ist also nun zu Ende. Doch die richtige Arbeit geht nun erst los.
Und sie macht Spaß. Sichten der Urlaubsbilder mit Nachbearbeitung. Einfach kucken was veröffentlicht wird. Nachlesen des Reiseberichts und teilweise Übernahme für das Blog.

Fangen wir einfach mal an:

Nachdem ich in Deutschland losgeflogen bin ging es erst einmal nach Amsterdam.





Stop. Noch einmal zurück.
Bevor ich überhaupt in die Nähe eines Flughafens kam, eigentlich ziemlich genau innerhalb der ersten zehn Minuten nach Verlassen meiner Wohnung, wurde ich mitten in der Nacht von der Polizei aufgehalten.
Warum das so wichtig ist?
Es war überhaupt das einzige Mal während des gesamten Urlaubes, das ich von der Polizei belästigt wurde.
Recht schnell ließen sich die beiden Uniformierten davon überzeugen, das ich nicht ein Partygänger auf dem Nachhauseweg war, sondern eine andere Mission erfüllen wollte:
Urlaub in Amerika und Kanada.

Zurück nach Amsterdam. Hier fand die Befragung durch die amerikanischen Sicherheitsbehörden statt. Diese beurteilen dann ob man in deren Land darf. Das Ende dieser Befragung sollte also positiv ausgehen. Ein gültiger Reisepass und ein ESTA sind natürlich weitere Voraussetzungen für ein Gelingen des Vorhabens. Ich habe da immer ein bisschen das Problem meinen Beruf zu umschreiben. Aber irgendwann sagte die nette Dame, i think i get the point, und das war dann wohl auch der letzte Schlüssel der die Tür nach Amerika aufsperren sollte.

Der Rest war Routine für einen Urlauber. Gestartet sind wir dann mit zwanzig Minuten Verspätung. Grund war ein Gepäckstück. Nicht einer dieser kleinen Container, sondern eine richtig große. Unit Load Device(ULD) heißen die Dinger ja. Die kleinen sind die ULD Container, die großen sind ULD Paletten. Und so eine große Palette wollte absolut nicht in den Flieger. Wahrscheinlich war sie nicht ganz gerade, denn auf dem Ladeboden des Highloaders verhielt sie sich nicht so wie es sein sollte. Die Ladecrew kämpfe eine Zeit lang mit dem Teil. Am Ende wurden alle zusammengerufen und mit vereinter Muskelkraft wurde die ULD-Palette vom Highloader in den Bauch des Flugzeugs geschoben. War schon mal interessant wenn man sieht das auch so etwas nicht immer perfekt funktioniert.



Gelandet sind wir dann sogar zu früh in Portland. Aber die Fluggastbrücke oder Passagierbrücke (Passenger Boarding Bridge(PBB)) funktionierte nicht. Am Ende bekamen wir Pushback und wurden an einen anderen Flugsteig (Gate) gerollt. Dann hatten wir Verspätung. War aber nicht so schlimm, denn die Ramp Crew hatte die Wartezeit und die Fehlversuche mit der PBB dazu genutzt schon mal Gepäck auszuladen. Zollkontrolle, Sicherheitskontrolle, Fingerabdrücke.

Ich und Fingerabdrücke. Eigentlich schwitze ich ja immer an den Händen. Das macht es etwas schwierig meine Fingerabdrücke abzunehmen. Das hab ich damals bei meinem Reisepass schon feststellen dürfen. Aber mit etwas Geduld und einem trockenen Tuch ging es dann.
Ganz anders in Portland.
Kein Tuch - wenig Zeit. Zuerst wollte der nette Herr die vier rechten Finger. Das Gerät zeigt rot. Hat wohl nicht so geklappt. Dann der rechte Daumen - Rot. Dann die vier linken Finger - Rot. Und der linke Daumen - Rot. Er meinte noch ich würde schon ziemlich heftig schwitzen und ließ es gut sein. Als ich dann weiterging versuchte er mit der zum Gerät gehörenden Klebefolie das Scannerglas wieder trocken zu bekommen.

Mein erster Bodyscanner. Schon aufregend. neue Technik für mich. Schuhe ausziehen und Taschen ausleeren. Dann in den Scanner und die Arme hoch. Fertig! Ein paar Sekunden später ist das Ergebnis da. Ich hatte wohl nicht mehr an das Päckchen Taschentücher in der Seitentasche meiner Trekkinghose gedacht. Das hat er als verdächtig eingestuft. Lies sich aber schnell klären. Dann fragte ich noch ob denn der Gürtel nicht ein Problem wäre. Ah ja, den hätte ich vorher abmachen sollen. Der Beamte hat ihn nur angekuckt und dann war es in Ordnung.
War nicht früher Metall das gefährlichste überhaupt?
Warum gibt es denn keine Metalldetektoren vor oder nach den Bodyscannern?
Muss man glaube ich nicht verstehen.

Da die Zeit drängt ich also weiter zu meinem neuen Gate. Zwischendrin eine erneute Kontrolle. Der nette Herr hat Probleme mit meiner Drei-Flüge-Internet-selbst-ausgedruckt Bordkarte. Sein Barcodescanner zeigt rot. Die Farbe kommt mir bekannt vor. Etwas ratlos liest er sie durch, markiert mit dem Textmarker ein paar Stellen für meinen Weiterflug und gibt sie mir dann zurück mit dem Hinweis ich sollte mir doch mein Gate auf den Informationstafeln suchen. Nun, das hatte ich mir schon gesucht. Aber ein netter Hinweis. Also, wenn nichts klappt wichtig bleiben und business als usual machen. Was solls.

Der Weiterflug von Portland nach Seattle mit Air Alaska war relativ unspektakulär. Wir waren mehr als pünktlich da. Komisch fand ich nur das viele Fluggäste beim Aussteigen gleich am Ende der Gangway stehenblieben und nicht ins Flughafengebäude gingen. Ich hab dann schon mitgekriegt, das die sich gleich direkt am Flugzeug ihren Koffer holten. War schon seltsam. Als ich dann drinnen etwas vierzig Minuten auf meinen Koffer warten musste, wusste ich auch warum die das machten.





Seattle!
Da ich für den Urlaub sicherheitshalber etwas Bargeld haben wollte mühte ich mich erst einmal mit den verfügbaren Geldautomaten ab. Gut zu wissen, auch wenn kein Mastercardsymbol am Automaten erkennbar ist, kann es sein das er damit hervorragend zurechtkommt.
ÖPNV!
Es soll hier am Flughafen eine S-Bahn in die Stadt geben. Sea-Tac hat sie auch gut versteckt. Hinter den Mietwagenfirmen und nach dem Parkhaus findet man an dessen Ende den Zugang zur Link Light Rail Station. Leider auch hier wenig Informationsmaterial. Aber ahnungslose Touristen helfen ahnungslosen Touristen und am Ende sitzen wir alle im Zug in die Stadt. Der Weg zum Hotel war dann angenehm kurz, aber relativ steil. Müde aber glücklich checke ich ein im Executive Hotel Pacific Seattle.


Hooray! Love! Future!
SMD

Dienstag, 18. August 2015

Amerika und die Highways

Eine Bekannte in Houston hat mich im Urlaub auf einen neuen Begriff gebracht. Der Feeder.
Als Feeder wird eine Zubringerstraße (Frontage road) bezeichnet.

Wer nun mit Amerika nicht vertraut ist wird nun vermutlich das falsche Bild dazu im Kopf haben. Darum möchte ich hier kurz auf die Wikipedia verweisen:

Feeder laufen parallel zum Highway, Freeway oder Interstate. Ich nenne die Schnellstraßen nun der Einfachheit halber Highway. Man kann sagen die Feeder füttern den Verkehr den Highways zu. Und leiten ihn natürlich auch wieder ab. Das mag zum einen gut sein, da hier eine Vorfilterung für den echten Schnellstraßenverkehr stattfindet. Zugleich bietet sich eine Reisemöglichkeit für eventuell dort nicht erlaubte Verkehrsmittel. Es kann eine gewisse Entlastung vom Highway stattfinden. Zugleich verkompliziert es aber den gesamten Verkehr. Wer einmal innerhalb von wenigen Metern vom Feeder ganz rechts nach ganz links über beispielsweise drei Fahrspuren wechseln muss, wird schnell erkennen das dies nicht so einfach ist.

Anders gesagt, in Deutschland wäre es sogar unmöglich. Das ist das faszinierende in Amerika, niemand erzwingt sein Recht auf der Straße, jeder weiß dass er selbst oft genug in der gleichen Situation stecken kann. Bei unterschiedlichsten Verkehrsdichten bis hin zum Stau war es mir immer möglich rechtzeitig auf die passende Spur zu gelangen. Das ist für Deutsche schon faszinierend. Wenn man dann auf den Highway fährt gibt es keine Einfädelspur. Aber auch hier wird aufeinander aufgepasst. Von der Auffahrt auf den Highway gibt es kein Problem.

Eher ein Problem gibt es bei den Feedern. Wenn sich nun eine Schnellstraße mit einer anderen kreuzt werden die Feeder natürlich weiter begleitend geführt und kreuzen sich somit auch. Deshalb gibt es nie so ein schönes Autobahnkreuz wie bei uns. Das findet ja nur auf zwei Ebenen statt.

Die erste Ebene ist aber halt in Amerika schon die Kreuzungsebene für die Feeder. Für die Schnellstraßen bleiben also nur Ebene zwei und drei. Wenn nun noch begleitend eine Expressroute, welche oft als Mautstraßen verwirklicht sind, durch den Kreuzungsbereich läuft, erhöht sich die Zahl der Ebenen sehr schnell. Denn diese sind hierarchisch noch über dem normalen Highway. Also Feeder - Highway - Expressway oder Toll Road. Deshalb sehen die Schnellstraßenkreuzungen (Interchange) auch meist sehr chaotisch aus.
Beispiele findet man hierzu auch in der Wikipedia:

Man sollte den Expressway aber nicht mit der Express lane verwechseln. Die Express lane ist meist die linke Fahrspur auf der dann oft die Trucks nicht fahren dürfen. Der Expressway ist baulich getrennt. Damit es nicht zu einfach wird hat man sich zum Beispiel im Westen Houstons etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Auf dem Katy Freeway sind die linken Fahrspuren baulich abgetrennt und eine Mautstraße. Lassen sie sich nicht verwirren wenn sie ihr Navi auf Mautstraßen meiden eigestellt haben. Das Navi hat womöglich Recht. Aber passen sie auf wo sie fahren.

Nicht verwechseln sollte man dies aber mit der Diamond lane, ganz frei übersetzt der Busspur. Auf der Diamond lane dürfen Fahrzeuge meist mit mehr als einem Insassen fahren.

Natürlich lassen sich Diamond und Mautstraße auch kombinieren.

Ich finde, wenn man sich diesen Aufbau einmal verinnerlicht hat ist es wesentlich leichter durch den Betondschungel der Interchanges zu kommen.

Dann gibt es noch den Texas U-Turn. Man fährt auf dem Feeder und will eigentlich ganz woanders hin. Damit nun die Kreuzungen auf dem Feeder für Touristen nicht zu einfach werden hat man sich den U-Turn einfallen lassen:

Wer mit dem Prinzip vertraut ist wird es lieben. Selbst das Navi nutzt die Möglichkeit sehr gerne und ausgiebig. Wem dies jedoch fremd ist, der wird wohl die ersten Male zu früh oder aber auch zu spät abbiegen. Dann sieht man wieder neue Gegenden die man eigentlich gar nicht geplant hatte.
Wenn es aber funktioniert kann man sehr schnell umdrehen und in Gegenrichtung weiterfahren. Gerade wenn ein Ziel auf der anderen Highway Seite liegt ist dies ein großer Vorteil. Man fährt vorbei und dreht am nächsten Texas U-Turn einfach um. Schon liegt es handsam im erreichbaren Bereich. Natürlich muss man aber auch hier dann oft auf dem Feeder über mehrere Fahrspuren wechseln. Denn man kommt links auf den Feeder und die Ziele liegen mit hoher Wahrscheinlichkeit rechts davon.

Als Deutscher ist man ja gewohnt rechts auf die Autobahn zu fahren und sie auch rechts wieder zu verlassen. Von diesem Prinzip sollte man sich in Amerika verabschieden, auch, aber nicht nur wegen der Feeder.

Trotz allem gilt inzwischen fast überall überörtlich das Rechtsfahrgebot. Dies ist aber immer gekennzeichnet. Mal als "langsame Fahrzeuge fahren rechts", mal als "rechts fahren außer beim Überholen". Schilderbeispiele habe ich hier gefunden:

Wenn sie also glauben es führt nur eine Straße von A nach B kann es sein dass sie sich täuschen. Vielleicht sind es auch drei die nur so aussehen wie eine.

Die Benutzung eines Navi mit aktuellem Kartenmaterial ist von großem Vorteil. Aber das Navi macht oft seltsame Wege und in Baustellen kann es schon mal verwirrt sein. Und Baustellen habe ich genügend gesehen. Da ist es doch besser sie sind mit den Grundzügen vertraut.

Achten sie überörtlich auch auf Schlaglöcher und kaputte Reifen. Das ist für sie und ihr Auto von Vorteil.

Noch einmal zurück zum Feeder. Überörtlich kann es sein, das der Feeder zwar zweispurig ist, aber auch in Gegenrichtung verläuft. Das erkennt man aber an den beiden dicken gelben Linien in der Mitte. Das ist dann schon lustig. Wenn man da so fährt sieht man beispielsweise ganz links auf dem Feeder ein Auto das einem entgegenkommt. Gleich daneben fährt jemand in die gleiche Richtung wie man selbst. Dann kommen beispielsweise zwei Highwayspuren. Da kommen einem wieder Fahrzeuge entgegen. Dann hat man die beiden eigenen Highwayspuren. Auf denen geht es logischerweise in die gleiche Richtung wie man fährt. Dann kommt rechts eine Feederspur auf dem einem wieder einer entgegen kommt und ganz rechts fährt wieder jemand in die gleiche Richtung. Das stimmt schon so, da sollte man sich nicht verwirren lassen.

Bei Geschwindigkeitsbeschränkungen habe ich glaube ich alle Fünferschritte zwischen 20 und 80 Meilen gesehen. 20 Meilen die Stunde entspricht etwa 32 km/h. 80 Meilen sind etwa 130 km/h. 5 Meilen sind etwa 8 km/h.

Ein Highway ist am ehesten mit einer Bundesstraße zu vergleichen. Denken sie aber auch an die bei uns verfügbaren Autobahnähnlich ausgebauten!
Der Autobahn selbst entspricht dann eher der Freeway oder Interstate.
Aber das Konzept insgesamt ist nicht direkt vergleichbar.

Und das wichtigste zum Schluss. Achten sie auf die Schilder, denn in Amerika ist eigentlich nichts einheitlich geregelt.

Ach ja, bleiben sie bloß nie auf dem Standstreifen stehen!
Da kann ungewollt zu Bildern führen:


Hooray! Love! Future!
SMD

Samstag, 15. August 2015

wieder zurück

Deutschland hat mich wieder.
Nach vier Wochen Amerika und Kanada hat mich nun das Alltagsleben wieder.
Der Urlaub war schön, wirklich schön. Aber für jemanden der bereits in Südafrika, Australien und Neuseeland gewesen ist halten sich die großen Überraschungen in Grenzen. Dafür das ich alleine unterwegs war hat das geplante überraschend gut geklappt. Natürlich, alles lässt sich nicht vorhersehen, gab es auch ein oder zwei Überraschungen. Aber das war in den Griff zu kriegen.
Gegen Ende der vier Wochen hat dann auch die Begeisterung nachgelassen. Es kann aber auch an den anhaltend sehr hohen Temperaturen von bis zu 42 Grad Celsius gelegen haben.
Auswandern würde ich auch hier hin nicht.

Ein bisschen Statistik zu dem Urlaub:
1.250,00 €   Flug
1.350,00 €   Auto
400,00 €   Tanken
150,00 €   Fähren
2.150,00 €   Unterkünfte
5.300,00 €   Gesamt

Dazu kommen noch andere Kleinigkeiten:
Kosten für den internationalen Führerschein, Reisepass, Fotoapparat, Objektive, Stative, Fotozubehör, Speicherkarten, Reiselaptop, Ladegeräte, Navigationssystem und Karten, Souvenirs, Koffer und Reisetaschen, Essen und Trinken, Einladungen, Trinkgelder, spezielle Schuhe und Reisekleidung, Wäsche waschen, Postkarten, Reiseführer, öffentliche Verkehrsmittel, Parkgebühren, Eintritte, Kreditkartengebühren, Versicherungen, Reiseapotheke und persönlicher Bedarf.

Je nachdem ob man diese Kosten dem Urlaub oder dem allgemeinen Leben zuordnen möchte kann man hier noch ein bisschen dazurechnen. Wer großzügig rechnet kann meinen Urlaub auf bis zu 9.500,00 Euro Gesamtkosten hochrechnen.

Dafür bekommt man auch etwas zurück:
Insgesamt habe ich 5.081 Meilen selbst mit dem Auto gefahren. Das sind umgerechnet 8.177 Kilometer. Dazu kommen noch die Flüge. Rein Luftlinie ergeben sich hier noch zusätzlich 10.830 Meilen bzw. 17.428 Kilometer. Fähren, öffentliche Verkehrsmittel, Fußwege und Fahrten mit Bekannten sind hier noch gar nicht berücksichtigt.

Mein angemieteter Hyundai Veloster hat dank Höhenmetern von bis zu 3.336 über Meereshöhe, hohen Temperaturen und ständig laufender Klimaanlage 560 Liter Sprit insgesamt verbraucht. Das sind übrigens 148 Gallonen. Ergibt einen Verbrauch von 6,85 Liter auf 100 Kilometer. Dank Spritpreisen von umgerechnet 0,54 Euro bis 0,90 Euro inklusive Steuern relativiert sich dieser. Durchschnittlich kostete mich das Benzin 0,68 Euro pro Liter. Für uns in Deutschland eine unvorstellbar niedrige Summe.
Das Sportcoupe aus Korea mit Doppelkupplungsgetriebe war aber insgesamt nicht immer flott unterwegs. Es wurde besser als ich den Schalter für die ECO-Fahrweise fand und diese abschaltete. Ich glaube gegen Ende sehnte er sich einen Kundendienst herbei. Die letzten Tage lief er nicht mehr ganz so rund. Vielleicht aber auch ein Hitzeproblem. Mir war es ja auch zu warm. Aber er hat treu durchgehalten und mir keine Panne beschert. Und das trotz teilweise katastrophaler Straßen und vielen, vielen ungezählten kaputten Reifen auf der Strecke.

Zu sehen gab es auch etwas. Treue Fans haben das ja teilweise schon auf Google+ verfolgen können.
Die vier Wochen haben mir 8.648 eigene Bilder mit der Spiegelreflexkamera und 257 eigene Bilder mit dem Handy eingebracht. Zusätzlich habe ich noch 126 Bilder von einem Bekannten. Dieses Material muss nun erst einmal gesichtet und bearbeitet werden.




Ein bisschen Zeit wird das noch in Anspruch nehmen. Aber hin und wieder gibt es dann hier oder auf Google+ ein paar Neuigkeiten.

Hooray! Love! Future!
SMD

Freitag, 31. Juli 2015

Sendepause

Momentan bloggt sich hier gar nichts. Wer was aktuelles will muss hier suchen:
Google+
In absehbarer Zeit gibt es dann aber das ganze von Google+ hier noch einmal speziell und ausführlich aufgearbeitet. Wenn ich halt dazu komme.

Hooray! Love! Future!
SMD