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Dienstag, 4. Oktober 2016

Mal wieder Handy (Android)

oder
Wie man es besser nicht macht.

Zuerst mal das Positive:
Beim diesmaligen Update für mein Telekom Samsung Galaxy S5 gab es diesmal nicht die leidigen Branding-Apps. Das ist doch schon mal ein Gewinn!
Und: Diesmal blieben die App-Berechtigungen erhalten!

Beide Dinge sind enorm vorteilhaft für ein regelmäßiges Update.

Nun die schlechten Nachrichten:
So langsam verliert das Android die Lust sich zu verbinden.
Es mag keine WLANs mehr und selbst die früher sehr gut funktionierende Verbindung über Bluetooth mit meinem Autoradio muss ich nun jedesmal erst per Hand anstoßen.

Baustelleritis allerorten!

Was noch missfällt:
SanDisk hat eine neue Version der App Memory Zone herausgebracht.
Da diese sich nun immer prominent in den Vordergrund drängt sobald man irgendwas USB-mäßiges ansteckt ist sie nun schlussendlich von Handy geflogen.
Ehrlich gesagt, auf so was habe ich keine Lust mehr. Der Nutzen ging eh in Richtung fragwürdig. Nun ist er bei nervig.

Mein DropBox Gratis Account wird auch immer langsamer. Bisher diente es mir als Übertragungsweg von Bildern vom Handy auf den PC. Dies wird immer langsamer.
Mein privates Projekt einer OwnCloud auf Basis eines Raspberry Pi 3 liegt brach. Statt OwnCloud gibt es nun NextClound und selbst Raspberian ist nun schon wieder völlig anders.
Momentan hab ich dazu keine Zeit und Lust.
Derzeit nutze ich also für die Bildübertragung einen Hama FlashPen Laeta Twin USB 2.0 32GB Grau. Das geht schnell, frisst nicht unbeabsichtigt Datenvolumen wenn das WLAN sich mal wieder nicht verbindet und es ist sicher.
Vielleicht derzeit die beste Alternative.
Mein Projekt Prinz Raspbian ist aber deswegen noch nicht tot. Es muss halt einfach ein wenig warten.

Auch der Telekom Online-Manager ist derzeit nicht mehr auf meinem Handy. Ich möchte testen ob er positive oder negative Auswirkungen auf die Verbindungsfreundlichkeit hat. Derzeit befürchte ich aber Android verwandelt mein gutes altes S5 so langsam in einen Ziegelstein. Seit auf dem S3 und dem S5 nicht mehr der AVG läuft sind beide wieder deutlich schneller geworden.

Das früher von mir geliebte Auslagern von Apps auf die Speicherkarte ist auch passé. Viele Apps sind einfach nicht mehr da nachdem sie verschoben wurden. Erst durch eine Neuinstallation der App läuft diese dann wieder. Wenigstens bleiben die Einstellungen erhalten. Aber auf all diese Versuche habe ich langsam keine Lust mehr.

Nachdem nun auch bei jedem Update nach der Installation die Apps optimiert werden ist nun auch durch ständige Überhitzung des Akkus der Anfang März gekaufte Vertreter dieser Art schon wieder am Sterben. Ich kann förmlich zusehen wie er sich jedes Monat beim fragwürdigen optimieren von über 300 Apps immer mehr aufbläht. Was diese Optimiererei überhaupt soll hat sich mir genauso wie die bescheuerte Pseudo-Rechteverwaltung bisher nicht erschlossen. Wenn ich einer App nicht die von dieser gewollten Rechte gebe funktioniert diese nicht so wie sie soll. Ein völlig unüberraschendes Ergebnis. Für mich sind das alles Tamagotchi-Funktionen ohne Wert. Zeit- und Nervenfresser.

Die einzige logische und auch sinnvolle Alternative wäre ein konsequenter Verzicht auf diese Updates. Manchmal wünsche ich mir sogar eine ältere Android Version ohne diese leidige Rechteverwalterei.

Mein Fazit:
Nerds haben sich Funktionen gewünscht, die den Standarduser abschrecken und vertreiben. Einen Nicht-Computer-affinen Menschen würde ich auf keinen Fall ein Update seines Adroid-Handys empfehlen. Ob dies der Sinn ist wage ich zu bezweifeln.

Genug gejammert, bleibt positiv!

Hooray! Love! Future!
SMD