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Freitag, 23. August 2013

Stative

Ich bin ja eher so der Hobbyfotograf.
Und natürlich der Urlaubsfotograf.
Weniger Menschen, mehr Tiere und Landschaft.
Menschen schön abzulichten ist schwer, ich hab da wahrscheinlich zu hohe Ansprüche. Außerdem bin ich eher der Schnappschußfotograf. Ich will mich da nicht Minutenlang für ein Bild abtun. Entweder es wird oder halt nicht.
Früher war ich der absolute Spiegelreflexfan. Inzwischen bin ich im digitalen Bereich über eine kompakte und einer Bridge dann doch beim Handy gelandet. Die Ausstattung ist zwar da, aber das Handy ist halt immer dabei. Doch wenn mal ein geplantes Ereignis ansteht werden die kompakte und die Bridge auch mit eingepackt. Am zufriedensten mit den Ergebnissen war ich aber immer eher mit der Spiegelreflex. Praktischer sind alle anderen.

Mein erstes Stativ war ein Activ. Mit dem war ich so was von unzufrieden.
Ich hab mir dann bald ein Cullmann Titan CT 110 gekauft. Dazu hab ich mir dann noch einen Kugelkopf geleistet. Und das ist immer noch mein gutes schweres standfestes Lieblingsstativ. Es hat sogar den Bloubergstrand in Kapstadt/Südafrika gesehen. Aber es ist für Flugreisen eigentlich viel zu schwer.

Darum wurde die Sammlung durch ein Velbon Max i 343E ergänzt. Das ist leicht und auch schnell aufzubauen. Wenn jedoch Wind aufkommt ist es zu leicht. Da muss man dann schon Gewicht in einer Plastiktüte in die Mitte hängen damit es Standfest bleibt. Dann ist es auch wirklich reisetauglich.

Später hab ich dann mal von einer professionellen Variante des Bohnensackes gehört. Die damals noch junge Firma The Pod hat mir dann den The Red Pod beschert. Deren Sortiment hat sich inzwischen jedoch etwas erweitert. Zu damaligen Zeiten gab es nur The Pod oder selberbauen.
Selbermachen ist eigentlich auch nicht so schwer, aber dazu sollte man Zeit, Muße und handwerkliches Geschick haben. Inzwischen gibt es so einen Fotosack oder ein Stativkissen auch von anderen Firmen. Die Säcke von RICEQ sehen schon auch interessant aus.

Für die kompakte hab ich mir zusätzlich noch ein kleines Hama Mini-Stativ "Flexi" M, ein Bilora Digi Pod II Art.Nr. 777 und ein Somikon Handstativ von Pearl. Das Hama taugte mir eher nicht, das Bilora ist echt in Ordnung für die kleine kompakte und das Handstativ ist lustig für Selbstporträts mit Selbstauslöser. Leider ist das Somikon nicht so robust gewesen und hat sich nach allerkürzester Zeit verabschiedet.

Heute nun wurde ich in den überörtlichen großen gelben Elektrofachmarkt gefahren. Da dieser nun bald schließt gibt es dort Angebote in Hülle und Fülle. Und wohl ein bisschen aus Nostalgie vermischt mit der Hoffnung auf den nächsten großen Urlaub habe ich nun also zwei vereinsamte Stative in meine kleine Stativfamilie mitgenommen. Ein Einbeinstativ hatte ich mir schon lange gewünscht und das Cullmann Magnesit 550 erfüllt hier meinen Bedarf. Das wäre es auch gewesen, wäre es nicht neben dem Handstativ 50045 aus dem gleichen Hause gelegen. Als Ersatz für das kaputte Somikon wird es mit hoffentlich gute Dienste leisten.

Natürlich gibt es auch noch Saugnapfstative, Flaschenstative, Autostative, Autoscheibenstativ, Biegestative, Schulterstative und Gorillastative aber man kann ja nicht alles haben. Und man braucht auch nicht alles. Ein standfestes Dreibein, ein Handstativ und ein Bohnensack sind größtenteils ausreichend. Alles andere ist für normale Bedürfnisse schon Luxus. Natürlich gibt es auch Menschen die brauchen einen Kamerakran. Oder eine Kameraschiene. Wer es braucht kann sich ja damit befassen.

Vielleicht habe ich hier dem einen oder anderen ein bisschen geholfen, vielleicht aber auch eher verwirrt. Auf jeden Fall herzlichen Dank fürs lesen.

Hooray! Love! Future!
SMD